• Evgeniya Zaunbrecher

5 Tipps für gelungene Business Portraits (oder Bewerbungsfotos)

Aktualisiert: 13. Dez. 2021

Ein Business Portrait ist oftmals der allererste Eindruck, den Ihre Kunden und Geschäftspartner von Ihnen bekommen. Daher sollte auf derartige Bilder ein besonderes Augenmerk gelegt werden.


Als Fotografin für Business Portraits in Aachen, Kreis Aachen, Düren und Heinsberg habe ich bereits zahlreiche Business Portraits erstellt. Die wesentlichen Punkte, die ich mit meinen Kunden als Vorbereitung zum Fotoshooting durchgehe, möchte ich hier zusammenfassen. Ich freue mich, wenn diese Tipps Ihnen bei Ihrem nächsten Business Fotoshooting helfen und Sie als Ergebnis ein authentisches Business Portrait erhalten.


Wichtig! Definieren Sie zunächst die Zielsetzung für Ihr Business Portrait:

  • Welche Zielgruppe möchten Sie ansprechen?

  • Wie möchten Sie wirken: seriös und freundlich als Arzt, ausgeglichen und aufmerksam als Yoga Lehrerin, dynamisch und motiviert als Start Up oder aufgeschlossen und zielorientiert als Schwimmtrainer?


Legen Sie für sich Ihre Zielgruppe fest und überlegen Sie sich, welche Location für das Fotoshooting am besten passt – Ihre Geschäftsräume, moderne Gebäudefassaden oder ein Park? Ich passe mich an Ihre Zielsetzungen an und komme dahin, wo Sie sich und Ihr Unternehmen möglichst authentisch präsentieren können.




1. Kernfrage - die richtige Kleiderauswahl


Eine der zentralen Fragen bei einem Business Portrait Fotoshooting ist die richtige Kleiderwahl.


Der Fokus eines Business Portraits liegt auf Ihrer Person. Daher empfehle ich starke Muster, knallige Farben und auffälligen Schmuck zu vermeiden – all das lenkt die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden von Ihrem Gesicht ab.

Achten Sie darauf, dass Ihre Kleidung gut sitzt, genau passt und möglichst faltenfrei ist. An einem Fotoshooting nach einem Arbeitstag sollte frische Kleidung angezogen werden. Im Allgemeinen ist Ihre Kleidung von Ihrer Zielgruppe abhängig - ob ein klassischer Anzug, ein lockeres Polo Hemd oder einheitliche Dienstkleidung – Sie entscheiden, welche Wirkung Sie erzielen möchten. Gerne können Sie unterschiedliche Kleidungsstücke, Krawatten, Tücher, Blaser, Ohrringe, Ketten etc. zum Fotoshooting mitbringen.


2. Gepflegt, gestylt und trotzdem natürlich: Make-Up und Haare


Wenn ich die Vorbereitung zum Business Fotoshooting in einem Satz formulieren müsste, würde ich es so darstellen: gepflegt, gestylt und trotzdem natürlich.


Für den vereinbarten Tag des Fotoshootings empfehle ich keine Experimente mit Make- Up oder Frisuren zu machen. Schminken Sie sich etwas intensiver als üblich und gleichen Sie die Hauptunreinheiten aus. Durch die schattenfreie Ausleuchtung des Gesichtes wirken Farben blasser und daher sollte das Gesicht intensiver geschminkt werden.


Bringen Sie gerne Ihre Make-Up Utensilien sowie einen Spiegel zum Fotoshooting mit, so haben Sie die Gelegenheit während des Fotoshootings sich bei Bedarf nachzuschminken. Ich empfehle meinen Kundinnen sowohl einen neutralen als auch einen etwas frischeren oder sogar roten Lippenstift mitzubringen. So können Sie während des Fotoshooting Ihr Make-Up jederzeit anpassen. Sprechen Sie mich dazu an. Gerne vermittelte ich Ihnen hierzu bei Bedarf eine professionelle Make-Up Unterstützung.


Wenn Sie einen Haarschnitt benötigen, sollten Sie dies nicht unmittelbar vor dem Fotoshooting, sondern circa eine Woche davor erledigen. Personen mit längeren Haaren empfehle ich Haarspangen und einen Kamm mitzunehmen um alternativ mit zusammengebundenen Haaren zu fotografieren bzw. jederzeit die Gelegenheit zu haben die Haare durchzukämen.

Auch sollten die Männer etwas abgepudert sein um einen matteren Look auf den Bildern zu bekommen. Achten Sie auf eine gute Rasur bzw. einen frisch gepflegten Bart.


3. Planen Sie ausreichend Zeit ein


Unter Zeitdruck und Stress entstehen selten starke und ausdrucksvolle Businessportraits. Früher, als die Kameras noch analog waren, haben Fotografen ihre Kunden ausgetrickst – um Film zu sparen, wurde dieser die ersten 20 Minuten des Fotoshootings gar nicht in die Kamera eingelegt. Das heißt, der Kunde war der Meinung, er wurde bereits fotografiert. In der Realität aber wurden nur „leere“ Fotos geschossen. Der Trick ist eigentlich ganz einfach – wir brauchen etwas Zeit um etwas lockerer vor der Kamera zu werden. Aus der Erfahrung mit meinem Kunden kann ich es bestätigen – bei Business Portraits entstehen die besten Bilder nicht direkt zu Beginn des Fotoshootings. Setzten Sie sich also nicht unter Druck und lassen Sie sich vom Fotografen professionell anleiten.

Pauschal lässt sich die Frage nach der Zeitspanne leider nicht beantworten. Die Zeit hängt stark davon ab, wie viele Personen einzeln fotografiert werden, ob Team Fotos erwünscht sind und wie oft die Kleidung umgezogen oder angepasst wird etc.


Ein wichtiger Zeitfaktor ist auch das gemeinsame „Review“ der Bilder vor Ort. Mein oberstes Ziel ist, dass meine Kunden mit den Bildern und mit ihrem Aussehen auf den Bilden zufrieden sind. Daher nehme ich mir vie


l Zeit die Zwischenergebnisse auf der Kamera zu präsentieren, die Details zu besprechen und somit eine Möglichkeit zur sofortigen Umsetzung zu bieten.


4. Brille – ja oder nein?


Wenn Sie eine Brille tragen, sollte diese als Teil Ihrer Persönlichkeit auch ein Teil des Business Portraits werden. Wichtig ist – die Brille sollte einwandfrei sauber sein. Leider lassen sich die Verunreinigungen der Brille in der späteren Bildbearbeitung schwer retuschieren und daher sollte die Brille im Vorfeld gereinigt werden. Meinen Kunden empfehle ich spezielle Reinigungstücher zum Fotoshooting mitzubringen.

Durch den bedachten Bildaufbau lassen sich die Reflektionen der Brille vermeiden. Gerne können Sie ein Gestell ohne Gläser zum Fotoshooting mitbringen.


5. Aber: „Ich bin nicht fotogen!“

Wenn ich den meist genannten Satz bei meinen Business Shootings nennen sollte, wäre es: „Ich bin nicht fotogen!“. Und dabei sind bisher immer ausdrucksstarke Businessportraits zur vollsten Zufriedenheit meiner Kunden entstanden.


Die wenigsten Menschen stehen regelmäßig vor der Kamera und können sich sicher vor der Kamera präsentieren. Hier fasse ich daher den Tipp kurz zusammen: verlassen Sie sich auf Ihren Fotografen und lassen Sie sich anleiten – ob Pose, Gesichtsausdruck, Lächeln oder die Position der Hände. Die Verantwortung für ein gelungenes Foto liegt nicht bei Ihnen, sondern bei(m) Fotografen/in! Mit all der Erfahrung für die optimale visuelle Darstellung wird sie/er in der Lage sein, sie so zu unterstützen, dass im Ergebnis Bilder entstehen, die Sie begeistern!



FAZIT:

Ein professionelles Foto ist kein Schnappschuss


Gehen Sie am besten zu einem Fotografen und stellen Sie keine Handy Schnappschüsse oder biometrische Passfotos in die Business Netzwerke oder als Fotos für Homepage ein. Ein gelungenes Businessportrait ist ein komplexes Zusammenspiel aus einer authentischen Pose in einer passenden Location mit schattenfreier Ausleuchtung und nicht zuletzt einer professionellen Bildbearbeitung. Machen Sie keine Kompromisse!




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